Wie ich meine XING Gruppe verloren habe

Wie ich meine XING Gruppe verloren habe

Die meisten von Euch haben es sicher schon mitbekommen. XING hat mich als Moderator meiner eigenen Gruppe “Internetportale” entfernt. Die einzige Kommunikation, die XING dieser Vorfall wert war, war eine lapidare Standardmail mit Verweis auf die AGBs. Doch der Reihe nach:

1. Der Sündenfall

Am 10. September hatte ich einen Newsletter über meine Gruppe verschickt. Darin wurde – wie in vielen anderen Gruppen auch – das Jobportal “Jobleads” vorgestellt. Der Newsletter enthielt einen Einladungslink.

2. Der Rausschmiss

Am 11. September hat XING mich als Moderator entfernt. Und eine in der Internetszene brachial vernetzte XING-Mitarbeiterin als Moderatorin eingesetzt. Das ist in mindestens einem weiteren Fall genauso gelaufen. XING selbst spricht in seiner Moderatorengruppe sogar von mehreren degradierten Moderatoren.

3. Die Reaktion

Ich habe daraufhin sowohl der Absenderin der Standardmail als auch Lars Hinrichs eine Nachricht geschrieben und gebeten, die Sache – gerade in Hinblick auf die Historie der Gruppe – zu überdenken. Darauf erfolgte bis heute keinerlei Reaktion.

4. Meine 2 Cent

Es war im Januar 2004 – also unmittelbar nach Gründung des OpenBC – als wir in Hamburg die ersten OpenBC Treffen organisiert haben. In gemütlicher Runde wurde zu Pizza und Pasta genetworkt und die Treffen wiederholten sich in steter Unregelmäßigkeit.

Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen: Zu einem dieser Treffen erschien dann auch ein schüchterner junger Mann, der sich schließlich als Lars Hinrichs – OpenBC Gründer – entpuppte und sich von unseren Offline-Treffen sichtlich begeistert zeigte. Etwa zur gleichen Zeit ist auch meine Gruppe “Internetportale” entstanden. Damals gab es weder Modertoren-AGBs noch klare Regeln. Die Gruppen wurden manuell auf Zuruf eröffnet.

Ich habe die Gruppe in den vergangenen 4 Jahren gerne betreut, dadurch viele interessante Menschen kennengelernt und immerhin ein kleines Internetvölkchen von knapp 5.000 Mitgliedern um mich versammelt.

Ich finde es – angeblicher Regelvertoss hin oder her – menschlich unglaublich enttäuschend, wie XING mit seinen Moderatoren und zahlenden Kunden umgeht.

Wie ist die Sache rechtlich zu beurteilen?

Rechtlich halte ich meinen “Rausschmiss” als Moderator für unhaltbar. In Bezug auf die AGB Verletzung stellen sich gleich drei Fragen:

  • Haben die AGB für mich und meine Gruppe Wirksamkeit erlangt?
  • Sind solch überraschende Klauseln (Verbot von eigennützigen geschäftlichen Aktivitäten) in einem Business-Netzwerk als Teil der AGB überhaupt wirksam?
  • Habe ich überhaupt gegen die AGB verstossen?

Egal, das ist kein juristisches Problem. Wo ich nicht gern gesehen bin, werde ich mich nicht aufdrängen.

Was lernen wir daraus?

  • die eigene XING-Gruppe und jahrelange Aufbauarbeit kann mit einem vermeintlichen AGB-Verstoss verloren sein
  • XING hat es nicht mehr nötig, mit seinen Aufbauhelfern zu kommunzieren

Was welches Motiv steht dahinter?

XING selbst beruft sich darauf, dass sich Mitglieder der Gruppe durch den Newsletter belästigt fühlten. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe ausschließlich positives Feedback auf die Mail bekommen und konnte zahlreiche neue Kontakte gewinnen. Außerdem kann der Newsletter für jede Gruppe einzeln aktiviert / deaktiviert werden. Im Gegensatz zu den zahlreichen echten SPAMs die regelmäßig in meinen XING-Nachrichteneingang landen, wäre das also ein vermeidbares “Übel.”

Allerdings trommelt XING seit geraumer Zeit – auch in Form von Werbebannern auf unseren Portalen und Mails an die Mitglieder – kräftig für den eigenen Job-Marktplatz. Ich will XING keine uncharmante “Stutenbissigkeit” unterstellen. Aber einen faden Beigeschmack hat die Sache zweifellos.

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33 Kommentare »

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    Ich kann mich auch noch ganz gut daran erinnern, als Lars Hinrichs zum ersten Mal bei uns am Stammtisch saß. Umso mehr ist es schade, dass er hier als Chef nicht mal eingreift. Generell ist das Ganze ein Unding. Ich bin von Beginn an in der Gruppe und habe in all den Jahren Newsletter erhalten, die man an einer Hand abzählen kann. Da könnte ich aus anderen Gruppen ganz andere Storys erzählen. Denke da nur an den Partyticket Verchecker, der mich jede Woche mit seinen Events in Berlin nervt.

    In diesem Sinne,
    Gruß Guido

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    Marlis schrieb:
    23.09.2008 um 16:29
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    Dass Xing auf die Meinung seiner Mitglieder pfeifft, ist doch spätestens seit der Geschichte mit der Profilwerbung klar geworden.

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    Xing handelt ausschließlich im Interesse der Shareholder. Eine Werbung per Newsletter für externe Seiten, welche im Wettbewerb zu Xing stehen, ist da nicht gern gesehen.

    Deine Aufbauarbeit interessiert niemanden mehr. Du hast Web2.0- mäßig kostenlosen Content für Xing geliefert, bzw. kostenlose Contentlieferanten (Gruppenmitglieder) angeheuert ;-(.

    Ich habe selber Bilanz über meine Xing- Mitgliedschaft gezogen und hatte Dir vor Monaten schon mitgeteilt, dass ich alles außer dem Einstellen eines kostenlosen Profiles dort für sinnlos halte.
    Ich habe in den letzten Jahren dort 500 Postings verfasst. Hätte ich diese Postings in einen eigenen Blog geschrieben, würde jetzt ich mit diesem Content Geld verdienen, und nicht Xing…

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    Diese Denkweise ist aber sehr kurzsichtig. In meinen Augen fördert eine offene Kommunikation und ein höflicher Umgang mit Kunden und Partnern den Shareholder-Value nachhaltig.

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    Tatsächlich ein völlig unverständliches und sehr unprofessionelles Vorgehen.

    Rein juristisch haben die AGBs nach meinem persönlichen Verständnis ohnehin nur Gültigkeit erlangt, wenn du sie seit der Änderung der Moderatoren-AGBs ausdrücklich bestätigen musstest.

    Auch ich habe von anderen Gruppenmoderatoren schon wirklich Schlimmeres erlebt im Bezug auf die Verfolgung kommerzieller Interessen mit einer Xing-Gruppe. Selbst dafür habe ich, solange es nicht zu aufdringlich ist, verständnis, schließlich arbeiten die Leute umsonst und stecken zumeinst einiges an wertvoller Arbeitszeit in so ein Projekt.

    Ich habe schon von verschiedenen anderen Seiten gehört, dass die Zufriedenheit der Mitglieder mit dem – nennen wir es mal – “Gebahren” von Xing nicht gerade steigt. Man wird vielleicht über Alternativen nachdenken müssen. Vielleicht findet ja ein Mitbewerber den Mut hier gezielt anzusetzen, so wie die DMAX bei der OMD (ganz gleich was man davon wiederrum halten mag).

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    Das Problem ist halt, dass die Plattform XING von der Softwareseite her absolut geil ist und das Netzwerk eine wahnsinnige Marktabdeckung erreicht hat.

    Letztlich ist es halt für mich vor allem ein Learning, mich nirgendwo zu engagieren, wo ich keine Kontrolle drüber habe.

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    RoSN schrieb:
    23.09.2008 um 19:25
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    Wie dumm kann man sein, daß man Leute nach jahrelanger, guter Arbeit wegen solcher Lapilien rausschmeisst?

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    Man muss dabei ein paar Sachen klarstellen. Das Nachweinen wird die Sache nicht ändern. Es ist allerdings seitens Xing sehr enttäuschend.

    Letztendlich hat wahrscheinlich ein Wichtigtuer, der vor einem oder zwei Jahren bei Xing angeheuert hat, sich durchgesetzt.

    Der Lars Hinrichs, der denkt inzwischen eher über Strategien und hängt vermutlich sehr selten in seinem Netzwerk rum.

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    Anonym schrieb:
    23.09.2008 um 23:26
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    Interessanter finde ich Herr T.M.s Beitrag, welcher das Ganze überhaupt zum rollen gebracht hat.

    Im XING-Moderatorenbereich wurde am 4. September ein neues Thema von Frau G. (XING AG) mit dem Titel “Bitte beachten: Verwarnung wegen Spamwerbung für Jobportale” veröffentlicht.
    (Link)

    Der entsprechende Beitrag:

    Liebe Moderatoren,

    anlässlich einiger kürzlich verschickter Gruppen-Newsletter, die der Bewerbung von Job-Portalen dienen, möchten wir Sie auf folgendes hinweisen. Dieses Thema ist fast in jeder Gruppe offtopic. Gerade Moderatoren sollten dies berücksichtigen.

    Ihre Mitglieder beschweren sich zuhauf bei uns, weil sie diese Information als Spam empfinden. Wenn diese Werbung dann auch noch als Sondernewsletter verschickt wird, müssen wir dagegen vorgehen. Einzelne Moderatoren mussten wir in den vergangenen Tagen bereits wegen solcher Verstöße gegen die AGB und den Code of Conduct absetzen oder verwarnen.

    Vielen Dank für die Berücksichtigung.

    Beste Grüße,
    U. G.

    Die Diskussion ging sachlich weiter, bis am 10. September um 12:45 Herr Torsten M. folgendes veröffentlich hat:

    Heute hat der Moderator Sebastian Fiebiger auch so einen Spam-Newsletter verschickt.

    T. M.
    xxxxxxx Suchmaschinenoptimierung

    Das dies zu Fragen innerhalb der Moderatoren und Xing geführt hat und welche Konsequenzen daraus gezogen wurden, kann man sich denken.

    Schade das Herr M. zu solchen Methoden greifen musste, warum auch immer.

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    Okay, dann weiss ich jetzt wenigstens, wem ich das zu verdanken habe. Vielen Dank für die Info. Die ist sehr nützlich ;-)

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    Oha.. das ist ja krass. Das hätte ich (selbst von ihm) nicht gedacht.

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    Markus schrieb:
    24.09.2008 um 00:49
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    Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
    ;)

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    daniellaforte schrieb:
    24.09.2008 um 00:58
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    Warum wundert mich das nicht, das der Möchtegern-SEO T.M. den entscheidenen Impuls gab. Leider ein typisches deutsches Phänomen, denn “Neid muß man sich erarbeiten…”. Das scheint Basti gelungen zu sein, T.M. wohl eher nicht. Armes Würstchen.

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    SEO4Life schrieb:
    24.09.2008 um 01:44
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    Ich hatte es an anderer Stelle schon geschrieben. Es gibt nur eine Handvoll Leute, denen ich zutraue, fremde Seiten aus dem Index zu kegeln. Ich fürchte unser Freund aus der Elbstadt hat sich einen davon zum Feind gemacht.

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    Naja! Sollte das stimmen, dann ist das absolut unterste Schublade. Aber das resultiert meisten daraus, wenn Leute einfach aufgeben. Sie räumen dann eben ein: Ich habe ehe keine Chance und daher schwärz ich ihn eben woanders an. Schade nur das Xing da mitmacht und hier nicht mal ein Auge zudrückt.

    Gruß Guido

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    Aber warum sind Jobs in einer Business-Community Off-Topic? Ist doch ein reiner Schutz der eigenen Jobbörse, denn bei Xing geht es nun mal um Jobs und Arbeit.

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    Philipp schrieb:
    24.09.2008 um 09:43
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    finds gut das Sebastian raus ist, die permanente Eigenwerbung hat nur noch genervt. Von einem Moderator erwarte ich mir Objektivität. Ich hoffe auf einen guten neuen , vll. mach ich es sogar ! Gruss Philip

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    Ja, nee .. iss klar “Philipp” ;-)

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    @Sebastian: Wenn du als korrekter Mod regelmäßig im Modforum mitgelesen hättest, hättest das im Vorfeld gewußt und wärst heute noch Mod. Selbst dran.

    Dein “Newsletter” war kein Newsletter, sondern schlicht und einfach eine Spammail. Du hast damit auch gegen den CoC verstoßen. Was hast du also erwartet? Und wer so blöd ist so etwas zu verschicken, NACHDEM es von Xing bereits einen Warnschuß (Thread in der Modgruppe) gab, dem ist nicht mehr zu helfen.

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    Üble Geschichte finde ich. XING ist in letzter Zeit schon soooo oft negativ aufgefallen, gerade und auch im Umgang mit den Moderatoren. Aber anscheinend können sie es sich (noch?) leisten…

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    > wer so blöd ist

    Wenn ich Dir erklären würde, wie blöd Du bist, würde mich das mehr Zeit kosten, als ich zu opfern bereit bin.

    Also blubber mal schön weiter. Dich nimmt hier eh keiner Ernst. Egal, mit welcher ID Du postest.

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    Daniell schrieb:
    24.09.2008 um 10:54
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    Sehe ich auch so. Schade um die schöne XING-Gruppe, aber freue dich um die gewonnene Zeit. Es ist wohl wirklich so, das man nirgendwo mehr kostenlosen Content beisteuern sollte. Wenn doch, dann nur gegen Geld, andere Leistung oder eigene Links.

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    ***Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.***

    Im Fall von T(h)orsten kommt hinzu, dass er ohne Not gehandelt hat…

    Wir sollten uns vielleicht mal den Spaß machen, T(h)orstens Firmenhomepage bei der Google- Suche nach “Denunziant” auf Platz 1 zu schieben (also so was wie beim “polnischen Autoschieber”) ;-) . Wenn noch 10 andere mitmachen, bin ich dabei.

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    @Sebastian,

    wenn du dich mal 3-4 Jahre zurückerinnerst, wirst du feststellen, dass wir so eine ähnliche Aktion schonmal durchgezogen haben ^^

    Gruß Guido

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    Um es mal mit den Worten des Scrubs-Hausmeisters zu sagen: “SO machen wir das nicht” ;-)

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    >>Heute hat der Moderator Sebastian Fiebiger auch so einen Spam-Newsletter verschickt.

    T. M.
    xxxxxxx Suchmaschinenoptimierung<<

    Kaum zu glauben …
    Pfui

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    Überrascht Dich das wirklich? Mich nicht!

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    >>Überrascht Dich das wirklich? Mich nicht!<<

    Doch mich schon!
    Wirres Zeug schreiben, auf die Kacke hauen und sich maßlos selbst überschätzen ist eine Sache – Kollegen ohne Not anscheißen eine ganz andere.

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    Anonym schrieb:
    27.09.2008 um 13:36
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    Doch mich schon!
    Wirres Zeug schreiben, auf die Kacke hauen und sich maßlos selbst überschätzen ist eine Sache – Kollegen ohne Not anscheißen eine ganz andere.

    Sebastian war Initiator der Gruppe und hat ein bestimmtes Ziel verfolgt. Wie wird es denn in Zukunft mit der Gruppe nun weiter gehen? Meinen die wirklich, dass jeder die Gruppe erfolgreich weiterführen kann. Ich nehme an, dass die Gruppe bestehen bleibt, doch sie an Attraktivität verlieren wird, da der Initiator diese nicht mehr führt.

    Wenn wir die Kirche mal im Dorf lassen, was hat denn der unser lieber Kollege T.M damit erreicht? Nichts, rein gar nichts, ausser dass er sich selbst damit zum Teufel in der Szene geschickt hat. Unabhängig von seinem Erfolg als Suchmaschinenoptimierer, sollte gerade er im SEO-Business doch genau wissen, dass ein Netzwerk unabdingbar für den Erfolg im Online-Geschäft ist.

    Ich hatte bis zur letzter Stunde noch für ihn gehofft, dass er sich über die Folgen seines Verhaltens nicht im Klaren war und welche Ausmaße das Alles nehmen kann, doch stattdessen antwortet er noch in einem rotzfrechen arrogantem Ton und brüskiert sich für seine Taten.

    Da merkt man doch, wie weit entfernt man voneinander doch ist. Wegen einigen Blogbeiträgen oder weil man sich mal auf der OMD getroffen hat, heißt das noch lange nicht, dass man sich kennt.

    Naja, ich denke nicht, dass irgendeiner auf die Situation sauer sein muss und schon gar nicht Sebastian. Hier wie dort sagt man “shit happens, life goes on”.

    Laßt den armen Kerl in seiner bornierten Welt – wo er Sheriff ist – doch leben. Mit derartigen Diskussionen, machen wir ihm sogar noch den Gefallen, ihm die Welt zu erklären, wie sie tatsächlich funktioniert.

    Ich für meinen Teil bin froh, dass Herr T.M mit seinem Verhalten seine Charakterstruktur offengelegt hat und somit für mich weiterhin uninteressant bleibt.

    Ich hoffe das viele aus der Szene und dem Business sein diskretierendes und überhebliches Verhalten missbilligen werden.

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    Anonym schrieb:
    27.09.2008 um 13:40
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    Dieser Satz: “Unabhängig von seinem Erfolg als Suchmaschinenoptimierer, sollte gerade er im SEO-Business doch genau wissen, dass ein Netzwerk unabdingbar für den Erfolg im Online-Geschäft ist.”

    sollte heißen

    “Unabhängig davon ob er als Suchmaschinenoptimierer erfolgreich ist oder nicht, sollte gerade er im SEO-Business doch genau wissen, dass ein Netzwerk unabdingbar für den Erfolg im Online-Geschäft ist.”

    Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass er in meinen Augen im SEO-Business erfolgreich ist.

    Großes Sorry, verspreche das nächste Mal die Vorschau-Funktion zu benutzen :P

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    @anonym

    Das kann ich so unterschreiben. Aus jeder Situation das Positive zu ziehen, ist die beste Lebensphilosophie, der man überhaupt folgen kann.

    Ich bin da ganz glücklich über meine Entwicklung in den letzten Jahren. Ich nähere mich emotional immer mehr dem an, was meine rationale Seite schon länger kann.

    Und auch wenn das ganz einfach klingt, scheitern die meisten Menschen daran:

    “Akzeptiere, was Du nicht ändern kannst.”

    … mhhh dazu muss ich auf mybasti mal ausführlicher was schreiben.

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    [...] T(h)orsten hat Basti damit ohne Not ans Messer geliefert… Daraufhin hat Xing den Wannsee- Basti als Gruppenmoderator entfernt. Basti ist am Boden zerstört. [...]

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