Rabattschlacht: Relaunch mit Offtime

Rabattschlacht: Relaunch mit Offtime

Jens Kunaths Rabattschlacht reiht sich in die Liste der Startups ein, die ihr Portal abschalten, um eine neue Version zu launchen. Ein breitschultriger Türsteher versperrt aktuell den Zugang zum Portal.

Meine 2 Cent: Die Strategie ist risikant. Im Falle von Sevenload und Yigg scheint sich das Vorgehen – wenn man den üblichen Rankings wie Alexa und Google Trends glauben kann – nicht bewährt zu haben.

via JensKunath.eu

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16 Kommentare »

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    Chris schrieb:
    23.09.2008 um 16:47
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    “Komm später wieder, um beim Start dabei zu sein”

    ;)

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    Ben schrieb:
    23.09.2008 um 17:01
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    Mein Kommentar:

    schwachsinn :) . Also ich bin wirklich kein Freund derartiger Relaunches. Es mag sein, dass ein gewisser viraler Effekt bzw. eine gewisse virale Absicht hinter diesem Türsteher steckt. Ob Rabattschlacht dies nötig hat ist eine andere Frage.

    Ben

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    Daniell schrieb:
    23.09.2008 um 18:10
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    Dagegen war das Beta-Zelten der Telewebber
    http://www.telewebber.de/ recht super. Quasi als Zeitvertreib bis zum Relaunch. Mal ehrlich. Glaubt jemand, das Jens damit jetzt und danach punkten wird ?

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    “Mal ehrlich. Glaubt jemand, das Jens damit jetzt und danach punkten wird?”

    Ja, dank Media Ventures denke ich das schon.

    Der Türsteher ist definitiv dazu gedacht das darüber gesprochen & gebloggt & gelinkt wird. Es scheint zu funktionieren ;)

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    Jan schrieb:
    23.09.2008 um 18:50
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    Auf Rabattschlacht war doch nix los – daher macht es nichts aus die Plattform für X Tage down zu nehmen…

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    daniellaforte schrieb:
    24.09.2008 um 01:01
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    Den Kerl von Türsteher kopier ich mir. Wenn der weg ist, wird´s ja langweilig, da hab ich den wenigstens noch im Archiv…;-)

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    Max schrieb:
    24.09.2008 um 07:27
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    *rofl*

    Dank Media Ventures werden wohl eher Punkte abgezogen. Eine derartige Nullnummernbeteiligungsgesellschaft hat die Welt ja noch nicht gesehen. Viel Kohle, nix dahinter!

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    Also, ich finde Mediaventures geil. Eine Quote von 10-20% ist in dem Business geil und darauf kommt MV locker.

    Im Gegensatz zu anderen VCs agiert man sehr strategisch, was man z.B. am Aufbau einer kompletten Vermarktungsstreitmacht sieht.

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    Max schrieb:
    25.09.2008 um 13:06
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    Hi Sebastian,

    Wenn man das wilde umsich schießen mit einer abgesägten Schrotflinte als strategisch richtig empfindet, dann hast du Recht. Doch, was nutzt dir irgendwelche Quote wenn hinten kein Gewinn rauskommt?

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    Ich finde die Schrotflinte eine durchaus gute Strategie. Ich handele selbst in vielerlei Hinsicht auch so.

    Und wenn man sich z.B. in der Börsenhistorie umschaut, verlieren am Ende die Leute, die sich einbilden, bessere Trefferwahrscheinlichkeiten auf die Schrotschützen zu erzielen.

    Ich denke schon, dass im Mediaventures Portfolio einige Schätzchen sind, die mittelfristig für nette Profite sorgen.

    Schau Dir z.B. mal bei E-Bundesanzeiger die Bilanz von Orangemedia an. Wenn Du dann noch die Stöer Gruppe checkst, dann weisst Du, dass es sich da um den ganze begrenzten Einsatz in Risikokapital handelt.

    Um es auf den Punkt zu bringen: Die Jungs wissen, was sie da tun.

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    Max schrieb:
    25.09.2008 um 14:50
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    Orangemedia.de ist das einzige und älteste Projekt der MV welches sich auch lediglich im positiven Sog des Onlinewerbemarktes halten konnte und auch weiter halten wird. Die anderen Schätzchen sehe ich in dem Portfolio nicht. Die Ströergruppe hat mit der MV nichts zu tun, ausser das Dirk Ströer bei beiden Unternehmen an der Sptize sitzt.

    Viele Beteiligungen, aber kein Know How und auch keines der Projekte scheint auszubrechen. Alle werden teils groß auf Plakaten beworben, aber Erfolge sind nirgends sichtbar. Ich würd gerne mal die ungefakten Zahlen sehen. Diese dürften stringend aussagen das wenig PIs, viele Euros und wenig Kernkompetenz eben doch keine Profite machen. Web2.0 ist so wertvoll wie der Treibhauseffekt und das zeigt sich hier doch deutlich. Hat auch nur eines der Projekte aus dem Hause ein ROI? T dont think so…

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    > ausser das Dirk Ströer bei beiden
    > Unternehmen an der Sptize sitzt

    Abgesehen davon, dass der Laden dem Dirk gehört, habe ich auch nichts anderes behauptet. Auf die Gefahr mich zu wiederholen – das ist in meinen Augen der kontrollierte Einsatz von “Risikokapital” aus dem großen Portemonaise ;-)

    Ich finde die Bewerbung auf Plakaten – und die damit einhegende Auslastung der unverkauften Flächen – durchaus clever. Wohin man die Kosten / Umsätze für die Kampagne dann verschiebt, ist imho nur eine buchhalterische / steuerlich Angelegenheit und nichts, was für Erfolg oder Nicht-Erfolg spricht.

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    Max schrieb:
    25.09.2008 um 15:41
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    ***Wohin man die Kosten / Umsätze für die Kampagne dann verschiebt, ist imho nur eine buchhalterische / steuerlich Angelegenheit und nichts, was für Erfolg oder Nicht-Erfolg spricht.***

    Öhm.. Also Bitte jetzt mal! Das ist doch Humfug…

    Was soll eine Unternehmung wenn ich damit keine Erfolg=Gewinn erziele? Ist die Welt denn jetzt völlig verquer?

    Neee……..

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    Okay, dann machen wir das mal am Beispiel. Rein fiktiv! Ich habe keine Insights und weiss nicht, wie das bei Media Ventures gemacht wird.

    Ich habe ein Plakat-Werbe-Unternehmen und ein Haufen trafficloser aber gut konvertierender Reiseseiten.

    Jetzt verballer ich mein ganzes nicht-gebuchtes Plakatvolumen für die Reiseseiten. (Kosten: Papier, Kleber, Klebewichtel etc.)

    Jetzt kann ich doch den Reiseseiten den vollen (oder leicht rabattierten) Plakatpreis berechnen und damit für mein Plakat-Unternehmen wunderbare Umsätze / Gewinne zaubern, während die Reiseseiten Verlust schreiben.

    Oder ich rabattiere die Plakatbuchungen extrem (leicht über den entstehenden Kosten) und schiebe somit den Reiseseiten Cash zu. Die Gewinne kann ich ja durch Aufbaukosten drücken.

    Da gibts so viele Möglichkeiten. Da kann man von aussen schlecht beurteilen.

    Fakt ist, dass man bei Nutzung des ungebuchten Volumens schnell im Profit liegen wird. Weil man eben nur, die Klebekosten wieder reinholen muss.

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    Max schrieb:
    28.09.2008 um 08:55
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    Lieber Sebastian,

    du hast mit Sicherheit vollkommen Recht und doch zeigst du auf was das Ganze ist, oder eben nicht ist. Somit ist die MV nichts anderes als ein Plakatvermarkter der Ströer Umsätze beschert. Mehr nicht!

    Womit wir wieder am Anfang wären. Gäbe es entsprechende Kompetenzen, würden Profite über die Webseiten eingeholt werden und eben nicht über die Plakate. Wir sprechen hier als im Grunde über ein Unternehmen, welches eigentlich keinen Sinn macht, es sei denn, das es ein Plakatvermarkter ist.

    Tausend Beteiligungen die über Plakate refinanziert werden und Null Aussage über die Erfolge dieser Beteiligungen. Luft dehnt sich bekanntlich aus wenn sie warm wird…

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    Najaaa…. bei dem ganzen “Besucher via Plakat über die Website Geschwubbel” bleibt ja dann schon auch ein Stammpublikum hängen. Und am Ende hat man dann zusätzlich noch exit-fähige Portale. (ala neu.de)

    Ich kann mich nur wiederholen. Da machen schon sinniges Zeug. Ich mag die Strategie und wenn die weiter so gezielt einkaufen, wird die MV noch sehr ertragreich.

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