Ich würde Basicthinking kaufen …

Ich würde Basicthinking kaufen …

… wenn der Preis stimmt und ich mindestens im Rahmen einer Halbtagsstelle Zeit zur Verfügung hätte.

Warum?

Es gibt ein grosses Stammpublikum auf Basicthinking. Wenn man also etwas wirklich Spannendes und zur Zielgruppe passendes damit anstellen würde, hätte man einen super Startbeschleuniger.

Es gibt im deutschen Web einen Mangel an qualitativ guten Blogs. Es gibt Onlinemagazine, die auf Blogsoftware basieren, es gibt selbstreferenzielle Selbstbeweihräucherungsorgien, es gibt linkpopulistische Pseudointellektualitäten und es gibt die Kloblogs. Ich selbst bin da in einigen Kategorien unterwegs.

Was es nicht gibt, ist ein Blog, das die Welt erklärt und Tagesgeschehen pointiert und mit knackiger Schreibe kommentiert und bewertet. Ich finde ja, der Lobo sollte das Ding kaufen. Der hat das Zeug und die Eier dazu. Außerdem würde sich Robert bestimmt sehr darüber freuen ;-)

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22 Kommentare »

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    Wenn der Bloger weg ist – meinst Du du kannst die Meute zu Dir ziehen?
    Ist ein Blog nicht immer das Wert was der Blogger veranstanjkezltet? Und ist er weg sind 80% der Leuts auch weg?

    Ich denke das man einen Blog nicht einfach so verkaufen kann ^^.

    Grüße
    Jens

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    admin schrieb:
    08.01.2009 um 10:52
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    Das siegt doch ganz klar die Neugier. Die Leser wollen in jedem Fall wissen, was auf dem Blog passiert.

    Und da auf Dauer in den meisten Fällen nicht die Person die Leute bindet, sondern die Inhalte, kommt es natürlich genau auf die an.

    Wenn die besser sind als vorher (und das sehe ich im konkreten Fall nicht als so schwierig an), gibt es keinen Grund zu verschwinden.

    Ich finde eher Roberts Strategie riskant. Wenn er in englisch blogt -> da ist er nicht “Robert Basic” … sondern nur der kleine Dicke aus DE, der so Zeug schreibt. Und das DE-Publikum dürfte ihm da nur zum Teil folgen.

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    Robert hat den nach meiner Menung dramatischen Fehler gemacht, den Domainname und das ganze Projekt zu sehr an seinen Nachname und an seine Person zu binden. Das wird ihn beim Verkauf teuer zu stehen kommen:

    Wenn er weg geht (und erst recht, wenn er zu ähnlichen Themen woanders bloggt), ist der Blog nichts mehr wert.

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    Also ich kann da Sebastian nur vollkommen zustimmen. Weiter denke ich das es diverse Möglichkeiten gibt, das Blog fortzuführen.

    1. Technikblog beibehalten

    Basicthinking berichtet schon immer über Technik, Startups & Trends. Hat viele Leser, ist Medienbekannt, viele Backlinks, etc. und Robert hat m.E. nach nie viel auf SEO geachtet bzw. auf bestimmte Keys optimiert: Sieht man sehr gut an den Überschriften. Daher ließen sich die PI/UV auch sehr leicht vervielfachen.

    2. Trafficstarke Themen bloggen

    Kurz: Blog ála crazylifeblog.de. Basicthinking hat sehr viele & gute Backlinks, Link/Domain sowie IP-Pop ist sehr gut.

    Natürlich sollte man auch beachten das sich auf dem Blog kaum Werbung befindet. SEO-Optimierung, über die richtigen Themen bloggen & Adsense einbinden und die Umsätze ließen sich, wie der Traffic, vervielfachen.

    Nungut.. ich bin mal gespannt wer es kauft und was daraus wird. Die meisten werden es sich wahrscheinlich eh nicht leisten können.

    Ach ja… klar ist Basicthinking sehr auf Robert zugeschnitten und JEDER verbindet es mit ihm. Aber dazu hat ja Basti bereits etwas geschrieben und das kann ich nur unterstreichen.

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    admin schrieb:
    08.01.2009 um 12:36
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    Jetzt hat er es auf BILD.de geschafft:
    http://www.bild.de/BILD/digital/technikwelt/2009/01/07/blog-auf-ebay-versteigert/robert-basic-verkauft-sein-online-tagebuch.html

    .. geil wäre, wenn er dann heute sagt: “Hey Jungs, ich habe nochmal drüber geschlafen und …”

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    [...] Basic verkauft sein Blog basicthinking.de und die halbe Welt diskutiert über den Sinn, den Unsinn und was man damit anstellen [...]

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    [...] Sinn und Unsinn was sie doch mit dem Blog machen würden bzw. wieso sie es nicht haben wollen. Alle bloggen über den Verkauf von Basic [...]

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    @Sebastian

    Stimmt. Wäre natürlich ein geiler Linkbait :-)

    Wie gesagt – ich sehe die Chance vor allem in der Profilierung durch den Kauf…
    Aber irgendwer wird schon “doof” genug sein, zu glauben, den Blog mit dem selben Erfolg weiterführen zu können.

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    Ich hab ja auch schon drüber gebloggt und bin der Meinung, daß der Käufer da nicht wirklich viel Freude dran haben wird, wenn es ihm um die Besucher geht.

    Wenn die Angela Merkel bloggen würde (weiß die eigentlich was ein Blog ist?) und die würde das irgendwann verkaufen, würde es auch niemanden mehr interessieren. So ist das hier genauso. Nur aus SEO-Sicht, der Links wegen, ist die Domain vielleicht für den einen oder anderen noch interessant.

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    @Torsten

    Würde der Blog (ich denke sie weiß, was es ist. Schließlich hat sie sogar einen Video-Podcast *g*) von der Merkel nichts direkt mit ihrem Namen zu tun haben und sie würde allgemein über Politik schreiben und der Blog würde danach von jemanden übernommen werden, der auch über Politik schreibt, dann würde der Blog m.E. nach auch weiter gelesen werden.

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    admin schrieb:
    08.01.2009 um 19:47
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    Eben! Das funktioniert halt nur nicht bei so Blogs von Hirnis, die die Leute nur lesen, um sich über die Dummheit des Autors zu belustigen.

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    @David: Kommt ganz drauf an. Ich glaub der Domainname ist nicht mal so das wichtige, aber alleine das Wissen daß da “Merkel”, “Basic” oder wer auch immer dahinter steht, reicht bereits. Wenn jeder weiß, daß da nicht mehr die Angela bloggt sondern der Sebastian, die Claudia oder wer auch immer, dann assoziert man viel weniger damit und das Interesse läßt nach. Selbst wenn basicthinking anders heißen würde, würden sicher viele Stammleser wegfallen. Neuen Lesern, die mit der Person dahinter nichts verbinden kommen vielleicht hinzu, aber die reine Fangemeinde – und das dürften hier nicht wenige sein – die wird wegfallen.

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    Ob der Verkauf auch mit dem drastischen Einbruch der Besucherzahlen (laut Alexa) um 90% seit den Höchstständen im März zu tun hat ;-) ?

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    Es hat nicht nur die Bild über die Verkaufsabsichten berichtet. Einige Artikel habe ich hier verlinkt:
    http://www.freeweb24.de/2009/01/08/top-10-blog-zu-verkaufen/

    Ich finde, dass Lob eine schlechte Alternative wäre. Lobo hat seinen Stil, manchmal ist es schon lustig seine Artikel zu lesen. Er konzentriert sich nicht auf ein Themengebiet, sondern schreibt quer durch die Gegend. Robert hat sich mit seinem Blog schon auf Technikthemen konzentriert. Dat passt nicht zusammen …

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    Bin gespannt, was der Price tag sein wird, und ob der MindestPreis erreicht wird.?

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    Den Verkauf des Basic Thinking Blogs hat mein Namensvetter in vielerlei Hinsicht anscheinend nicht richtig durchdacht. Einzig der Zeitpunkt des Verkaufs am Jahresanfang klingt aus Steuergründen plausibel. – Dennoch, in Zeiten der Wirtschaftskrise wird das Geld überall zusammengehalten und nicht so freizügig ins Web geblasen wie noch vor einem Jahr.

    Was wäre, wenn Robert das Schreiben für den Basic Thinking Blog stoppt, aber dort weiterhin Werbung laufen lässt? Schließlich bringen die 12.500 Artikel ja trotzdem noch reichlich Traffic. Wenn er im vergangenen Jahr 37.000 Euro verdiente, kann er ohne Arbeit 2009 locker noch 25.000 Euro verdienen. (Wenn er noch ein bisschen böse sein will, würde er mit einer sanften Layereinblendung auf mindestens 50.000 Euro kommen.) Und in den Folgejahren könnte er auch noch mit ein paar Tausendern rechnen. Zudem hätte er immer noch die Möglichkeit ab und zu doch noch ein-zwei Artikel zu schreiben z.B. um eigene Projekte zu pushen. Eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist.

    Geht man nun von einem Verkaufspreis von 100.000 Euro aus. – Was bleibt wirklich übrig?
    -19.000 Euro MWSt.
    - 2.000 Euro ebay Gebühren
    -31.600 Euro Einkommenssteuer
    _____________________________
    = 47.400 Euro Gewinn
    Nicht viel für all die Mühe und Arbeit der letzten Jahre.

    Gruß,
    Robert Sloganmaker

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    Mich würde mittlerweile nicht mehr wundern, wenn der Mindestpreis so hoch angesetzt ist, dass er nicht erreicht wird…

    Dann hat die Aktion Robert irgendwas um 10€ Ebay- Gebühren gekostet, und 1000 neue Backlinks und 100.000 unique visitors gebracht ;-) .

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    Wir sind mal sehr gespannt, ob der Kauf heute über die Bühne geht, ich glaube der preis ist 1 * Umsatz :-)

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    46.902,00 Euro… was lernen wir daraus? Blogs sind in Deutschland nichts wert?

    Ich hätte mit einem deutlich höheren Betrag gerechnet. Der Käufer kann sich m.E. nach glücklich schätzen.

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    Peter schrieb:
    17.01.2009 um 01:01
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    Hallo,

    ich hatte den Verkaufsbetrag auf 50.000€ geschätzt, lag also garnicht so schlecht.

    Allerdings bin ich auch der Meinung das er den Blog hätte behalten sollen. Wenn man es aus reiner unternehmerischer Sicht betrachtet, hätte er den Blog alleine mit Layer Einblendungen und 2 Beiträgen die Woche locker profitabler betreiben können.

    LG,
    Peter

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    Naja, die Layer hätten ihm einiges an Lesern gekostet. Aber es hätte andere Möglichkeiten der Vermarktung geben.

    nun ist es geschehen und es wird sich zeigen, ob der neue Käufer das Geld in den Sand gesetzt hat.

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    “Ich finde ja, der Lobo sollte das Ding kaufen. Der hat das Zeug und die Eier dazu. Außerdem würde sich Robert bestimmt sehr darüber freuen”

    Geboten und nicht gewonnen?! Wohl kaum… Whatever… http://saschalobo.com/ es bloggt!

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