Ende der Streubomben Strategie
Für mich als Google Aktionär war genau diese Situation immer der Knackpunkt. Googles Streubomben-Strategie hat mich immer überzeugt. Da ich selber ein leidenschaftlicher Verfechter der Trial-and-Error Ansätze bin, fiel es mir leicht, das, was andere als “Verzetteln” bezeichnen, nachzuvollziehen.
Allerdings ist das immer nur dann der richtige Weg, wenn man sich über ein schier umwerfendes Wachstums freuen kann. Auch mit meinem Unternehmen habe ich mich immer dann, wenn es nicht so gut lief, auf die Kernprojekte konzentriert. Lief es besser, habe ich die “Versuchsballon-Aktivitäten” ausgeweitet.
Den gleichen Ansatz scheint jetzt auch Google zu fahren. Man streicht variables Personal (Leiharbeiterstellen), dreht an verschiedenen Umsatzsschrauben und streicht erfolglose Projekte.
Nach der Krise
Und wenn man den Statements des Google Managements aufmerksam lauscht, kann man erahnen, was nach der Krise passiert. Man hat offenbar vor, die Aktivitäten dann wieder auszuweiten und seine Vision breiter auszurollen.
Fazit
Gefällt mir gut! Ich behalte die Aktie und freue mich auch im Eigeninteresse (schliesslich hängen wir alle am Googletropf) über die eingeschlagene Strategie.
Tags: Google, Rezession, Trial-and-ErrorRSS feed für Kommentare auf diesen Beitrag. TrackBack URL
23.01.2009 um 16:31
[...] Der Werbemarkt bricht ein? Nicht für Google: Auch wenn Google in letzter Zeit auf die Kostenbremse gedrückt hat, um das Unternehmen zu sichern, ist der Umsatz im 4. Quartal 2008 um 18 Prozent [...]