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Full Version: Exklusiv-Vermarktung
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xeex
ganz allgemein gefragt: ist das vorteilig oder is davon abzuraten? mfg!
tensteps
Siehe unten. Herr Schier hat nicht nachgedacht sad.gif
sebastian
Das sehe ich ein wenig anders. Wir lassen einen großen Teil unserer Angebote exklusiv vermarkten. Das ist imho die einzige Möglichkeit, halbwegs akzeptable Preise zu erzielen.

Ist man z.B. bei mehreren Vermarktern unter Vertrag, wird ein Werbekunde bzw. eine Agentur in der Regel dort buchen, wo er/sie die niedrigsten Preise bekommt. Ergo beginnt ein Preiskampf auf der Vermarkterseite. Der Werbeträger wird gedumpt und die Marge ist sowohl für den Vermarkter als auch den Seitenbetreiber im Eimer.

Das Gleiche gilt für massiven Einsatz von Restplatzbörsen und Klicknetzwerken. Wenn sich ein Werbekunde für einen zielgenauen Werbeträger interessiert, ist er i.d.R. auch bereit einen angemessenen TKP zu zahlen. Sieht er dann aber, daß er die gleiche Fläche auch CPC via Billignetzwerk belegen kann, wird er einen Teufel tun, direkt zu buchen.
Andreas
Auch ich muss hier tensteps entschieden widersprechen !

Eine Exklusiv-Vermarktung macht sowohl für den WebSeiten-Betreiber als auch für den Vermarkter sowie den Werbekunden sehr wohl Sinn.

In einem exklusiven Vertragsverhältnis kann der Vermarkter viel spezieller auf die Wünsche und Ziele des WebSeitenbetreibers eingehen und diese Ziele einem Werbekunden deutlich und nachhaltig vermitteln.
Dazu bedarf es natürlich auf Seiten des WebSeitenbetreibers als auch auf Seiten des Vermarkters zum einen gute Kommunikation und zum anderen ein wenig Geduld.
Denn der Vermarkter kann nicht von heute auf morgen eine WebSeite zu 100% auslasten ohne die Seite, die Zielgruppe, die statistischen Faktoren und die Marktentwicklung und Tendenzen zu kennen.

Die WebSeite wurde i.d.R. ja auch nicht binnen weniger Stunden zusammengeclickt, sonder meist über Wochen oder gar Monate intensiv aufgebaut, gepflegt und selbst beworben.

Aus Sicht der Werbekunden ist es natürlich ebenfalls positiv zu bewerten, denn wenn der WebMaster sich voll auf die Umsetzung seiner Ziele konzentriert und eine attraktive Zielgruppe adressiert ist ein Werbekunde sehr wohl bereit einen angemessenen Preis für die Medialeistung zu zahlen.
Sind an diesem Punkt mehrere Vermarkter damit betreut ein und dasselbe Angebot zu vermarkten, gibt es keine Unterscheidungskraft bei Verkauf der Werbeflächen, da das Produkt ja identisch ist.
Der Kunde würde in diesem Fall - wie jeder vernünftige Mensch - den günstigsten Preis wählen, denn wer gibt schon mehr als nötig aus ?

Die Vermarkter müssten in einem solchen Fall auf Dumping-Preise, attraktive Rabatte oder andere Tricks der Branche setzen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, um den Deal letzlich abzuschließen.

Daraus resultiert sehr leicht eine Spirale an dessen Ende der totale Preisverfall der Werbeflächen steht. Der WebMaster kann sein Angebot erst recht nicht mehr finanzieren, denn: ist der Preis erstmal versaut, wird er nicht mehr aufgebaut !

Das Unternehmen, dass ich hier vertrete vermarktet Werbeflächen nur noch exklusiv, da wir damit hervorragende Resultate erzielt haben und aktuell erzielen !

Wichtig zu erwähnen ist dabei jedoch, dass der Werbeträger sich durch eine exakte Zielgruppenansprache definieren muss und ein bischen Geduld während der Anlaufphase der Vermarktung aufgebracht werden muss, um sich für eine exklusive Vermarktung zu eigenen.
Wer diese Grundvoraussetzung mitbringt, kann mit der Werbefinanzierung seiner Seite gut leben.

a11
tensteps
Okay. Eingesehen - daran habe ich jetzt überhaupt nicht gedacht.

Ich hatte das aus Sicht einer Site gemeint, als Vermarkter ist es natürlich vorteilhaft.

Aber das Argument mit dem Wettbewerb und den Belegungen in günstigeren Netzwerken zieht - stimmt.

Also, alle auf nach Trier laugh.gif

Nachtrag: >>oder andere Tricks der Branche setzen
Nicht wahr, ich sag mal so "virtuelle Klickvergütung" wink.gif

Oder wie heißt es so schön? Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst verfälscht hast. ph34r.gif
Andreas
QUOTE (tensteps @ 30.07.03 01:51)
Also, alle auf nach Trier  laugh.gif

LOL !

a11
gonzales.jones
Zukunftsvision:

Im Jahr 2005 wird Musik nicht mehr auf CD`s vermarktet, sondern nur noch über MP3-Download. Nach der LP stirbt die CD und mit ihr die alte Musikindustrie.
Gewinner dieser Entwicklung sind Onlineportale wie T-Online, AOL, Lycos, Web.de. Musiker schließen Verträge nur noch mit diesen Portalen.


Die Menschen wollen keine Scheibe mit 3 guten Liedern und 8 schlechten. Sowas hat mich vom kauf immer abgehalten.
Wenn die Kaazzaas, Edonkeys usw keinen weg zum anonymen download finden, dann ist das ein riesiger Markt.
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